Corona beendet vorzeitig erste Saison der Vikings

Nachdem der DVV, NWVV und die Region BS den Spielbetrieb vorzeitig beendet und auch die Relegationsspiele abgesagt haben, stehen nun die Ergebnisse fest:

  • 1. Herren verbleiben in der Regionalliga,
  • 2. Herren steigen in die Bezirksliga ab,
  • 3. Herren steigen in die Verbandsliga auf,
  • 4. Herren verbleiben in der Bezirksklasse,
  • 1. Damen verbleiben in der Landesliga (da keine Aufstiegsrelegation stattfindet),
  • 2. Damen verbleiben in der Bezirksklasse.

Wir gratulieren der 3. Herren zum Erreichen ihres Saisonziels und dem Aufstieg in die Verbandsliga und möchten alles Teams für ihre Leistungen loben! – Wir haben gezeigt, dass wir gemeinsam stark sind.

Der Vorstand

Dritte macht den Aufstieg perfekt!

Nachbericht zum Heimspieltag der 3. Herren gegen den MTV Stederdorf und die Reserve vom MTV Gifhorn

VV Vikings III – MTV Stederdorf 3:1 (27:25, 26:28, 29:27, 26:24)

108:104 Punkte, fast zwei Stunden Spielzeit – alles Daten, die bei einem Volleyballspiel normalerweise Zeichen für eine knappe Entscheidung im Tie-Break sind, und die umso mehr aufzeigen, wie umkämpft unser “Endspiel” um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga war.
Wir begannen mit Jan im Zuspiel, Raphael auf der Diagonalen, Björn und Kay sollten über die Mitte für Druck sorgen, und Keven und Tommy durften sich auf der vier austoben. Die Schaltzentrale in Abwehr und Annahme übernahm Flo, nachdem Philip zwischenzeitlich leider aus unserem Einzugsgebiet weggezogen ist und uns nur mental unterstützen konnte. Maddin, Niels, Oliver und Peta nahmen vorerst neben Janusz und Sebastian auf der Bank Platz.
Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel auf gutem Landesliganiveau, in dem die Führung ständig wechselte. Wir setzten wie schon in den Spielen zuvor auf viel Druck mit den Aufschlägen, hatten unsererseits allerdings zu Beginn noch Probleme mit gelegten Bällen hinter unseren Block, mit denen wir so im Vorfeld eher weniger gerechnet hatten, sowie dem Stederdorfer Mittelblock, den wir anfangs so gar nicht in den Griff bekamen. Die Führung konnten wir beim Stand von 12:11 erstmals erobern, mussten sie aber postwendend wieder abgeben – sie sollte noch mehrfach wechseln, bis Durchgang eins entschieden war. Beim Stand von 23:24 sahen wir uns mit dem ersten Satzball des Tages gegen uns konfrontiert, konnten den aber mit aller Routine, die da auf Feld stand abwehren und unsererseits bei 25:24 zum Satzgewinn aufschlagen. Da begann unser 3. Problem des Tages. Der erste Fehlaufschlag auf unserer Seite fand nicht den Weg ins gegnerische Feld sondern ins Aus, eine Reihe weiterer sollte im Verlauf des Spiels noch folgen. Letztlich konnten wir unseren 2. Satzball aber verwandeln und uns mit dem 27:25 belohnen.
Satz 2, die Aufstellung blieb, und auch das Spiel entwickelte sich verdamt eng. Allerdings stieg ab Mitte des Durchgangs unsere Eigenfehlerquote drastisch an. Das Warum wird im Nachhinein keiner von uns wirklich beantworten können. Reihenweise Fehlaufschläge und Angriffe in den Block oder ins Aus sorgten dafür, dass unsere Gäste ziemlich entspannt ihrem Satzgewinn entgegen eilten, während wir mit uns selbst haderten. Beim 23:17 gegen uns schien die Messe eigentlich schon gelesen zu sein, und wir bereiteten uns mental bereits auf den Folgesatz vor… und plötzlich lief es dann doch wieder. Beim 22:23 gaben wir das Aufschlagrecht das nächste Mal wieder ab, waren aber dran. Beim ersten Satzball gegen uns entwickelte sich der längste und sehenswerteste Ballwechsel des Tages, den keine Mannschaft verloren geben wollte, mit dem glücklichen Ende an dieser Stelle für uns. Mit dem nächsten Aufschlag konnten wir ausgleichen, mussten noch einen Satzball abwehren, konnten wieder ausgleichen und unsererseits zum Satzgewinn aufschlagen… indes, es reichte leider nicht. Stederdorf entschied den Durchgang mit 28:26 für sich.
Den Schwung nahmen wir mit und drückten in der Folge dem Spiel zunehmend unseren Stempel auf. Für Tommy kam im Laufe des Satzes Niels und fügte sich nahtlos ein. Lange Zeit lagen wir in Führung, die zeitweise auf 5 Punkte angewachsen war. Eigentlich deutete zu diesem Zeitpunkt alles darauf hin, dass wir nach den zwei Kräfte zehrenden ersten beiden Sätzen nun doch mehr das Heft des Handelns in die Hand nehmen würden. Leider konnten wir das nicht bis zum Ende durchziehen. Die Stederdorfer glichen zum 19:19 aus, gingen ihrerseits in Führung, wir glichen aus… kurzum, zum Ende ging es wieder hin und her. Hatten wir bei 24:23 und 25:24 unsererseits Satzball, mussten wir einen solchen bei 25:26 gegen uns abwehren, hatten selbst wieder einen bei 27:26 und verwandelten am Ende Nr. 4 zum 29:27 im längsten Durchgang des Tages. Mit diesem bereits errungenen 1. Punkt war die Meisterschaft schon mal perfekt, aber am Ende sollten 2 Siege her.
Ganz so einfach sollte es weiterhin nicht werden. Unsere Gäste wehrten sich nach Kräften und gestalteten das Spiel weiter offen. Allerdings steigerten wir nun wieder den Druck, und beim 17:13 schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber was war schon normal in diesem Spiel? Stederdorf kam wieder zurück. Zur Führung reichte es für sie nicht mehr, gleichwohl aber für den mehrfachen Ausgleich – im Wesentlichen tatsächlich unserer hohen Eigenfehlerquote in dieser Phase des Spiels geschuldet. Um für etwas mehr Stabilität zu sorgen, kam gegen Ende des Durchgangs Maddin für Tommy auf Außen. Beim 24:24 gab es dann leider den Schreckmoment des Spieltags für uns. Nach einer unübersichtlichen Situation am Netz landete Jan auf dem Fuß des gegnerischen Außenangreifers, knickte um und musste sofort raus.
In der Folge übernahm Keven das Zuspiel, Niels kam für Jan ins Spiel. Wer nun befürchtete, das Spiel könne noch kippen, sah sich allerdings getäuscht. 2 Punkte später hieß es am Ende eines echten Volleyballkrimis 26:24 und 3:1 für uns.

VV Vikings III – MTV Gifhorn II 3:0 (25:15, 25:18, 25:22)

Deutlich einfacher stellte sich auf dem Papier die zweite Aufgabe des Tages gegen den MTV Gifhorn II dar. Und so nutzte Janusz die Gelegenheit, auch über den notwendigen Wechsel im Zuspiel hinaus einige Personalrochaden durchzuführen: Keven übernahm dauerhaft das Zuspiel, auf der vier starteten nun Niels und Maddin, und statt Björn spielte Olli auf der Mitte. Peta bekleidete fortan die Liberoposition. Zu Beginn mussten wir uns ein wenig sortieren, so dass wir zunächst einem Rückstand hinterher liefen, ohne allerdings dabei chancenlos zu sein. Gegen Mitte des Satzes sorgte Blank mit einer Aufgabenserie von 11 Punkten für die Vorentscheidung zu unseren Gunsten – nach 11:14 stand es plötzlich 22:14 für uns. Mit diesem beruhigenden Vorsprung im Rücken konnten wir den Durchgang in Ruhe zu Ende spielen.
Im zweiten Durchgang benötigten wir wieder eine Weile, um so richtig ins Spiel zu kommen. Bis zum 12:12 verlief es absolut ausgeglichen, erst danach konnten wir uns nach und nach ein kleines Polster erarbeiten. Beim 13:12 kam Tommy für Rapha auf die Diagonale, am Bild auf dem Feld änderte sich indes nichts. Routiniert konnten wir unseren Vorsprung vergrößern und den Durchgang relativ locker zu Ende spielen.
Der Schlusssatz geriet für uns noch einmal zur Zitterpartie. Wir mussten die Gäste gleich zu Beginn einige Punkte ziehen lassen und lagen bis zum 19:21 im Hintertreffen. Dieses Mal war es Keven, der den Rückstand durch eine Aufschlagserie zum 23:21 drehte und uns damit endgültig auf die Siegerstraße brachte. Am Ende stand ein deutliches und verdientes 3:0.

Den Abend ließen wir ganz entspannt bei Pizza von Pizza a Mano und Kaltgetränken aus dem Hofbrauhaus Wolters GmbH ausklingen – die richtige Aufstiegsparty folgt nach Ende der Saison 🙂

Vorher steht für uns aber noch das abschließende Auswärtsspiel beim SV Olympia Braunschweig am 14. März an.

Für die Vikings schlugen auf: Björn, Florian, Rapha, Niels, Oli, Kay, Keven, Martin, Peter, Jan und Tommy

3. Herren nach 3:0-Sieg bei der VG Ilsede kurz vor dem Ziel

VG Ilsede – VV Vikings III 0:3 (23:25, 15:25, 16:25)

Überraschend eindeutig lief das Spitzenspiel in der Volleyball Landesliga der Herren zu Gunsten der Gäste. Nach nur einer guten Stunde Spielzeit stand der 3:0-Auswärtssieg gegen den Verfolger aus der Nachbargemeinde fest.

Von Beginn an konnten die Vikings dabei vor allem mit druckvollen Aufgaben dem Spiel ihren Stempel aufdrücken und sorgten so dafür, dass die Gastgeber sich nur selten entfalten konnten. Zusätzlich stand die Annahme sehr sicher, so dass die Angaben der Ilseder in diesem Spiel nicht die gewohnte Wirkung entfalten konnten. Im ersten Durchgang stand es schnell 8:2, bei 13:6 zu Gunsten der Gäste schien der Durchgang schon fast gelaufen zu sein. Allerdings schlichen sich in diesem Satz dann doch noch ein paar Konzentrationsfehler ein, Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, und es gab den einen oder anderen Ball, der einfach ins Feld fiel, ohne dass sich jemand hinterher bewegt hätte. Das nutzten die Ilseder, um sich gegen Ende doch noch einmal heran zu arbeiten, und der eine oder andere mag sich an das Hinspiel in Vechelde erinnert haben, als die Ilseder im ersten Satz nach 12:17-Rückstand noch zum Satzgewinn kamen. In der entscheidenden Phase aber behielt der Tabellenführer dann doch die Nerven und rettete den knappen Vorsprung zum 25:23 ins Ziel.

Der Satzgewinn schien Sicherheit zu geben, ab dem 2. Durchgang ließen die Vikings nichts mehr anbrennen. Auch weiterhin war das Erfolgsrezept vor allem, die Gäste bereits mit den Aufschlägen so unter Druck zu setzen, dass ein geordneter Spielaufbau dort nicht möglich war. Dass das so gut funktionierte, dazu trug sicher auch die im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich reduzierte Fehlerquote bei den Angaben bei – die Fehlaufschläge konnte man an diesem Wochenende an einer Hand abzählen. Aber auch in den anderen Spielelementen wurden die Gäste von Punkt zu Punkt sicherer, während die Gastgeber mehr und mehr mit sich selbst und dem Schiedsgericht haderten. So entwickelte sich in der Folge eine recht einseitige Partie, die die Gäste auch in der Höhe verdient für sich entscheiden konnten. Herauszuheben sind Raphael Herbst, der mit seinen Aufgaben ganz entscheidenden Anteil am Erfolg hatte, aber auch eine Reihe von sehenswerten Angriffen im gegnerischen Feld versenkte, und Björn Koepke, der im Vorfeld wohl als Schwachpunkt in der Annahme ausgemacht wurde, aber diese Aufgabe absolut souverän meisterte.

Damit fehlt den Vikings aus den verbleibenden Spielen noch ein Punkt, um den Relegationsplatz 2 zu sichern, mit 2 Punkten wäre ihnen die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Die Vikings spielten mit: Björn Koepke (Nr. 3), Raphael Herbst (Nr. 6), Niels Blank (Nr. 7), Oliver Künanz (Nr. 8), Kay Schweda (Nr. 9), Martin Faulhaber (Nr. 11), Jan Reichelt (Nr. 14), Thomas Junge (Nr. 15), Philip Kremer (Nr. 18)

(Tommy)

Immer wieder Sonntags…

Nachbericht zum Spiel unserer 3. Herren beim MTV Gifhorn II (0:3 – 17:25, 20:25, 15:25)

Nachdem wir bei etwas wirrem Spielplan unter der Woche in der Tabelle auf Platz 3 zurückgereicht wurden, war das Ziel für unseren Auswärtsauftritt bei der Reserve der Gifhorner klar – 3 Punkte, und das möglichst deutlich, um wieder ganz oben zu stehen. So machten wir uns am ungeliebten Sonntag Vormittag zu zehnt auf den Weg unserer weitesten Auswärtsfahrt dieser Saison. Flo kuriert nach wie vor seinen Körper aus, und Peter war auch nicht so richtig fit. Das war es dann aber auch schon mit unseren Ausfällen.
Janusz hatte also die Qual der Wahl und nutzte das Spiel, um jedem der Mitgereisten Spielpraxis zu geben. Wir begannen mit Jan im Zuspiel, die Diagonale übernahm zunächst Raphael, Sebastian und Niels machten Druck auf Außen, und in der Mitte sollten Kay und Oliver für Punkte sorgen. Philip brachte als Libero Stabilität in unsere Annahme und Feldabwehr, und die Altherrenriege mit Björn, Maddin und Tommy durfte sich zunächst auf der Bank ausruhen.
Zunächst hieß es aber “back to the roots” – während des Einschlagens quittierte SAMS Score den Dienst, natürlich nachdem alle Vorbereitungen schon getroffen und die Mannschaften eingetragen waren, und so musste noch einmal der ganz klassische Papierspielberichtsbogen herhalten. Hat er aber auch ganz gut gemacht 😉
Das Spiel selbst begann dann eigentlich ganz nach unserem Geschmack. Von Beginn an konzentriert, konnten wir uns direkt ein Polster erspielen. Eigentlich war der einzige Haken der, dass wir auch die Punkte für die Gifhorner machten. Beim Stand von 9:5 für uns hatten wir tatsächlich schon 4 Aufschlagfehler auf unserer Habenseite – Grund genug für die erste Auszeit und den ersten Wechsel (Maddin für Niels), auch wenn es ansonsten ganz gut lief. Diese Auszeit war wohl so etwas wie ein vorübergehender Dosenöffner für die Gastgeber, jedenfalls wurde aus dem 9:5 ein 9:9. Danach fingen wir uns wieder und konnten uns sukzessive absetzen, ohne allerdings groß zu glänzen. Über 13:9 und 23:13 ging es einem am Ende ungefährdeten ersten Satzerfolg entgegen.
2. Satz, Aufstellung wie am Satzende zuvor, und nach kurzem stottern zum Start bot sich im Grunde das gleiche Bild wie zuvor. Wir spielten solide, einzig im Angriff fehlte nach wie vor die richtige Durchschlagskraft. Hinzu kam, dass die Gifhorner einen beeindruckenden Kampfgeist an den Tag legten und kaum einen Ball mal verloren gaben. Das Spiel plätscherte irgendwie so dahin, und wir lagen immer 4, 5 Punkte in Führung. Beim 13:8 kam Tommy für Rapha auf die Diagonale, und kurze Zeit später schien es doch noch einmal eng zu werden. Beim 17:15 hatten unsere Gastgeber fast wieder den Anschluss geschafft. Spätestens Basti zog ihnen mit einer kurzen Auschlagserie zum 24:20 dann aber den Zahn und sorgte für die Vorentscheidung – eine Annahme und einen platzierten Angriff später stand es 2:0 für uns.
In Satz 3 starteten wir unverändert, und auch dieses Mal sollte es ein wenig dauern, bis wir für die Vorentscheidung sorgen konnten. Beim 7:7 kam Olli an den Aufschlag, als er wieder ging hieß es 13:7. Spätestens da war die Gegenwehr gebrochen und wir segelten dem souveränsten Satzgewinn des Tages entgegen.
Abschließend betrachtet waren das – auch in dieser Höhe – verdiente 3 Punkte für uns, wenngleich wir eben beim Spiel eher selten geglänzt haben. Mit den 3 Punkten haben wir uns die Tabellenführung zurück geholt… hoffen wir, dass das noch eine Weile so bleibt 🙂

Für die Vikings standen auf und neben dem Feld: Kay, Maddin, Jan, Philip, Olli, Basti, Niels, Björn, Rapha, Tommy und natürlich Janusz an der Seitenlinie.

Weiter geht es am 14.12., dann mit dem Heimspieltag gegen die VG Ilsede 1.Herren und die Reserve vom Wolfenbütteler VC.

Tommy

3. Herren weiter auf Kurs

SV Lengede – Vallstedt Vechelde Vikings III 0:3 (14:25, 25:27, 18:25)

Die 3. Mannschaft der Vikings ist weiter auf Kurs. Gegen den letztjährigen Verbandsligisten konnte sich das Team von Trainer Janusz Tomaszewski mit 3:0 durchsetzen. Was zunächst mal glatt klingt, wurde zwischenzeitlich allerdings deutlich spannender als es hätte sein müssen.
Die Vikings starteten in fremder Halle zunächst mit einiger Nervosität ins Spiel, so dass die Hausherren in der ersten Hälfte von Durchgang eins immer ein paar Punkte voraus waren. Nach der ersten Auszeit beim Stand von 9:11 konnten die Gäste den Spieß allerdings umdrehen. Oliver Künanz sorgte mit einer Serie von 10 platzierten Aufgaben zur 22:12-Führung für die Vorentscheidung.
Im zweiten Satz bekamen die Vikings Probleme, ihre Angriffe im gegnerischen Feld unter zu bringen, Lengede präsentierte sich nun ähnlich abwehrstark wie der FC Wenden vor Wochenfrist. In der Folge entwickelten sich eine Reihe langer Ballwechsel und ein wirklich spannender Satz. Letztlich konnten die Gäste mit dem dritten Satzball aber auch hier das bessere Ende für sich verbuchen.
Der dritte Durchgang war dann ein Spiegelbild des ersten – zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Vikings immer hauchdünn vorne lagen, und wieder sorgte eine kurze Aufschlagserie für die Entscheidung – diesmal war es Florian Hevekerl, der die gegnerische Annahme mit seinen platzierten und druckvollen Aufgaben zu Fehlern zwang.

Insgesamt kann die Mannschaft durchaus zufrieden mit dem Auftritt sein. Auch ohne Libero stand die Annahme insgesamt zuverlässig, und auch die Feldverteidigung ließ wenig zu. Lediglich der Block muss sich ankreiden, nicht beherzter zugegriffen zu haben, und die Angriffe hätten ebenfalls häufiger die Ballwechsel früher beenden dürfen. Daran können die Jungs nun 5 Wochen intensiv arbeiten. So lang ist die Pause bis zum nächsten Spieltag, wenn die Dritte zum Auswärtsspiel in eigener Halle bei der eigenen Reserve antritt.
Die Vikings traten an mit: Florian Hevekerl (Nr. 2), Peter Wagner (Nr. 4), Kay Schweda (Nr. 5), Oliver Künanz (Nr. 9), Philip Kremer (Nr. 10), Jan Reichelt (Nr. 12), Thomas Junge (Nr. 15), Martin Faulhaber (Nr. 16)

Tommy

PAZ vom 17.09.2019 – Auftakt-Krimi: Vikings III bezwingen die Gummiwand

Thomas Junge (hinten) und die Vallstedt-Vechelde Vikings III starteten mit zwei Heimsiegen in die neue Landesliga-Saison der Volleyballer. Quelle: Foto: Isabell Massel

Erfolgreich in die Saison gestartet sind die Vallstedt Vechelde Vikings III. Denn die Landesliga-Volleyballer gewannen ihre Heimspiele gegen den FC Wenden und Olympia Braunschweig. Allerdings musste der Titelkandidat beim 3:2 gegen Wenden ganz schön kämpfen, der FC agierte im Blockspiel nämlich mitunter wie eine Gummiwand.

Kreis Peine

Niederlagen zum Auftakt gab es dagegen für die Vikings II und den SV Lengede.

VV Vikings III – FC Wenden 3:2 (20:25, 25:23, 25:21, 21:25, 15:11). „Wir brauchten einen Satz, um uns zu sortieren und die kleinen Abstimmungsschwierigkeiten und die Fehler beim Aufschlag abzustellen“, berichtete Vikings-Spieler Thomas Junge. Dazu kam, „dass sich die Gäste wie eine Gummiwand präsentierten, die es uns enorm schwer machte, unsere Angriffe im Feld zu platzieren“. Folglich gewannen die Gäste den ersten Satz.

Doch die Vikings steigerten sich, wandelten den Rückstand in ein 2:1 um. „Vor allem im dritten Satz hatten wir das Spiel im Griff.“ Auch Durchgang vier ließ sich gut an für den Gastgeber, führte er doch zunächst immer mit ein paar Punkten. „Aber Wenden wehrte sich nach Kräften und arbeitete sich wieder heran.“ Die Entscheidung fiel dann beim Stand von 21:21. „Da haben wir leider gleich vier vermeidbare Fehler hintereinander gemacht“, ärgerte sich Junge.

Entsprechend ging es auch in den Tie-Break – und in diesem behielten die Hausherren die Nerven, setzten sich mit 15:11 durch. Auch deshalb, „weil die Gäste immer mehr mit dem Schiedsgericht gehadert haben und damit im Kopf nicht mehr ganz auf dem Spielfeld waren“, sagte Junge, der mit dem Auftaktspiel zufrieden war. „Insgesamt war das schon sehr ordentlich, was wir gezeigt haben.“

VV Vikings III – SV Olympia Braunschweig 3:0 (25:13, 25:23, 25:14). Obwohl die Gastgeber im zweiten Spiel mit etwas dünnerem Kader auskommen mussten, „haben wir nichts anbrennen lassen“, berichtete Thomas Junge. Bereits mit den Aufgaben sei so viel Druck ausgeübt worden, „dass auf der Gegenseite nur selten ein geordneter Spielaufbau möglich war“.

Lediglich im zweiten Durchgang hatten die Vikings Probleme. „Da war der Wurm drin.“ Doch nach dem 13:18 fing sich der Gastgeber wieder und drehte den Satz noch zu seinen Gunsten. „Damit war die Gegenwehr der Braunschweiger gebrochen und der Gewinn des dritten Durchgangs nur noch Formsache“, erläuterte Thomas Junge.

Wolfenbütteler VC II – VV Vikings II 3:0 (25:21, 25:15, 25:5).Die klare Niederlage zum Saisonstart nahm Vikings-Kapitän Pascal Gebhardt gelassen: „Ich mache mir keine Sorgen, mit ein bisschen mehr Personal wird das noch. Wolfenbüttel war sehr stark. Gerade im dritten Satz hat die Mannschaft uns ausgeguckt und unsere Außenangriffe gut geblockt“, bilanzierte er.

Sein Team hingegen musste ohne Trainer einen Kaltstart nach dem Zusammenschluss der Volleyball-Teams aus Vallstedt und Vechelde hinlegen. Der frisch gebackene Vater Mirko Stanisak und Benedikt Vollmer (Umzug nach London) etwa spielten, obwohl die Mittelblocker vorher nicht einmal trainieren konnten. „Die beiden haben trotzdem eine sehr gute Leistung gezeigt, aber das Zusammenspiel bei uns muss noch besser werden“, sagte Gebhardt.

Aufbauen lasse sich auf den guten Start: „Da haben wir mit Aufschlägen sehr viel Druck ausüben können. Doch unser Druck hat leider abgenommen, und der VC ist immer besser ins Spiel gekommen“, bedauerte Gebhardt.

Von Peter Konrad und Christian Meyer

Artikel online unter https://www.paz-online.de/Sportbuzzer/Sportmix/Sport-Regional/Auftakt-Krimi-Vikings-III-bezwingen-die-Gummiwand

Gelungener Saisonstart für die 3. Herren

VV Vikings III – FC Wenden 3:2 (20:25, 25:23, 25:21, 21:25, 15:11)
Saisonstart geglückt, so kann man den ersten Spieltag der 3. Herren der VV Vikings am Ende zusammen fassen. Gegen den FC Wenden brauchte die Mannschaft von Trainer Janusz Tomaszewski einen Satz um sich zu sortieren und die kleinen Abstimmungsschwierigkeiten und Eigenfehler vor allem beim Aufschlag abzustellen. Dazu kam, dass sich die Gäste einmal mehr wie eine Gummiwand präsentierten, die es den Hausherren enorm schwer machten, ihre Angriffe im Feld zu platzieren. Die Folge waren eine Fülle von langen Ballwechseln, in denen zunächst die Gäste häufiger das bessere Ende auf ihrer Seite hatten.
Im zweiten Durchgang wandelte sich das Bild bei unveränderter Aufstellung nur unwesentlich, weiterhin mussten die Gastgeber Ballwechsel für Ballwechsel lange kämpfen, um am Ende die Punkte für sich verbuchen zu können. Zwischenzeitlich haderten die Gäste mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen und ließen die Vikings so vorübergehend auf 5 Punkte davonziehen. Zum Ende des Durchgangs wurde es noch einmal eng, allerdings reichte es letztlich knapp zum Satzausgleich.
Zu Beginn des dritten Satzes mussten die Hausherren dann umstellen, für Thomas Junge kam Peter Wagner auf die Diagonalposition und fügte sich gut ein. Die Hausherren hatten das Spiel nun im Griff, auch wenn sich der FC Wenden nach wie vor nach Kräften wehrte und wenige klare Punkte zuließ.
Alles deutete nun auf einen relativ glatten Erfolg zum Saisonstart hin, zumal die Gastgeber zu Beginn immer ein paar Punkte in Führung lagen. Wenden wehrte sich jedoch nach Kräften und arbeitete sich Punkt für Punkt wieder heran. Die Entscheidung brachten ab dem Stand von 21:21 bezeichnenderweise gleich vier vermeidbare Fehler hintereinander auf Seiten der Vikings, so dass man sich nun doch noch irgendwie selbst in den Tie-Break gezwungen hatte.
Im Entscheidungssatz schien dann nicht mehr viel anbrennen zu können. Die Hausherren spielten nun routiniert ihr Pensum, konnten sich dabei aber nicht nennenswert absetzen. Trotzdem haderten die Gäste von Punkt zu Punkt mehr mit dem Schiedsgericht, waren damit im Kopf nicht mehr ganz auf dem Spielfeld und brachten sich damit wohl um die Chance, hier noch als Sieger vom Feld gehen zu können.
Für das erste Spiel können wir durchaus zufrieden sein. Auch wenn wir kurzfristig noch die Ausfälle unseres planmäßigen Liberos Florian Hevekerl und unseres Neuzugangs auf der Diagonalen, Raphael Herbst, verkraften mussten, hat das insgesamt schon sehr ordentlich ausgesehen. Vor allem in der Feldverteidigung war eine Reihe von Bällen dabei, die in der letzten Saison – damals noch als MTV Vechelde – wohl einfach bei uns ins Feld gefallen wären.   VV Vikings III – SV Olympia Braunschweig 3:0 (25:13, 25:23, 25:14)
Im zweiten Spiel des Tages mussten die Gastgeber mit etwas dünnerem Kader auskommen – für Thomas Junge ging es nach dem Einsatz im ersten Spiel noch nicht weiter, Sebastian Melzer war im Anschluss privat verhindert. Dennoch ließen sie mit Ausnahme des zweiten Durchgangs nicht mehr viel anbrennen. Bereits mit den Aufgaben konnten sie soviel Druck ausüben, dass auf der Gegenseite nur selten ein geordneter Spielaufbau möglich war. Was an Bällen wieder zurück kam, konnten die Hausherren im Regelfall selbst wieder aufbauen und verwerten.
Im zweiten Satz war dann nach ausgeglichenem Start der Wurm drin. Die eigenen Fehler häuften sich wieder und es kam zu Abspracheproblemen, was Olympia konsequent ausnutzte. Beim Stand von 13:18 und bereits der zweiten genommenen Auszeit schien alles auf mindestens ein Vier-Satz-Spiel hinauszulaufen – doch die Vikings fingen sich, glichen zum 19:19 aus und gingen ihrerseits in Führung. Damit war die Gegenwehr gebrochen, und der Gewinn auch des dritten Durchgangs nur noch Formsache.
Die Drittvertretung der Vikings setzt sich mit den beiden Siegen zu Saisonbeginn vorerst auf den 2. Tabellenplatz.   Am kommenden Samstag ab 14:00 Uhr wartet mit dem Nachbarschaftsduell beim SV Lengede bereits der nächste Spieltag, bevor es dann in eine 5-fünfwöchige Spielpause geht.   Für die VV Vikings III spielten: Björn Koepke (3), Peter Wagner (4), Kay Schweda (5), Niels Blank (7), Oliver Künanz (9), Jan Reichelt (12), Sebastian Melzer (13), Thomas Junge (15), Martin Faulhaber (16)

Die Vikings gehen auf erste Kaperfahrt

Die Zeit der Vorbereitung und des Einlebens im neuen Stamm ist vorbei – am Wochenende rücken die Wikinger aus dem Hafen aus 🙂

Das Flaggschiff nimmt Kurs auf Hamburg und biegt kurz vorher in Richtung Westen ab zum TSV Buxtehude-Altkloster, um von dort die ersten Punkte der neuen Regionalligaison zu entführen.

Unser zweites Schiff hat in der Landesliga eine weit kürzere Kaperfahrt vor sich – über Aue und Oker ist die Lessingstadt Wolfenbüttel das Ziel, wo die Reserve des Wolfenbütteler VC alles daran setzen wird, den Angriff aus der weiteren Nachbarschaft zurück zu schlagen.

Die Besatzung des dritten Schiffs bleibt – ebenfalls in der Landesliga – im heimischen Hafen und verteidigt die heimischen Gefilde der Sporthalle II, Schulzentrum Vechelde gegen die einfallenden Horden aus dem Osten von FC Wenden Volleyball und SV Olympia ’92 Braunschweig Volleyball.

Unsere Frauen und die neu formierte 4. Herren müssen sich noch etwas in Geduld üben, dort für sie wird es erst in ein bzw. zwei Wochen ernst im Ligaalltag.

Allen Schiffen am kommenden Wochenende viel Erfolg bei den ersten Hürden