Neu gefundene Motivation

Samstag, 16.09.2023: Bezirksklasse Braunschweig Süd (Männer)

Es ist der erste Spieltag der neuen Saison für die 4. Herren der Vallstedt Vechelde Vikings, dazu noch ein Heimspieltag. Antreten müssen sie gegen die Mannschaften des TSV Arminia Vöhrum und den MTV Braunschweig.  

Die letzte Saison beendeten die Vikings leider schwach, obwohl sie gut gestartet hatten. Sollte sich diese Pechsträhne weiterziehen oder schaffen es die Vikings diese zu brechen? 

Vallstedt Vechelde Vikings IV – TSV Arminia Vöhrum 3:0 / 76:63 (26:24 25:18 25:21).

Gegen die TSV Arminia Vöhrum veränderte der Trainer, Tobias Herrmann, an der Grundaufstellung nichts. Anfangs schien dies wie ein schwerer Fehler. Die Mannschaft fand nicht zusammen und verlor immer mehr den Anschluss an die Vöhrumer. Doch bei einem Punktestand von 13:20 gelang der jungen Mannschaft das Unglaubliche, sie boxten sich wieder an die TSV heran und beendeten den 1. Satz souverän mit 26:24.  

In den anschließenden Sätzen fand die Mannschaft von Tobias Herrmann neuen Mut und gewann das Spiel gegen die TSV Arminia Vöhrum 3 zu 0 (26:24 / 25:18 / 25:21).  

Vallstedt Vechelde Vikings IV – MTV Braunschweig 3:1 / 97:76 (22:25 25:22 25:14 25:15).

Gegen den Braunschweiger MTV veränderte Herrmann die Aufstellung seiner Mannschaft, um Newcomer Lucas Choroba auf das Spielfeld zu bringen. Dieser fand schnell seinen Platz im Geschehen, doch leider reichte es nicht aus und die Vikings verloren den ersten Satz knapp mit 22:25.  

Trotz des Rückschlags behielt Herrmann die Aufstellung bei. Die Vikings schaffen es allerdings kaum die Braunschweiger zu stoppen. Und bei einem Punktestand von 15:20 schien alle Hoffnung verloren. Doch die Vikings schafften es tatsächlich sich überraschend wieder zusammenzuraufen und gewannen den 2. Satz mit 25:22. Die nächsten Sätze wirkten die mager besetzten Braunschweiger wie gebrochen und gaben ganze Punkteserien an die Vikings ab. Mit einem, zum Ende hin, deutlich durchgesetzten Gesamtsieg gewann die Heimmannschaft auch das zweite Spiel des Tages.  

Beide Spiele starteten die Vechelder schwach, doch kämpften sie sich wie echte Wikinger bis zum Sieg durch. Diese neue Motivation sehen wir hoffentlich auch in ihren nächsten Spielen.  

Es spielten für die VV Vikings IV: Lucas Choroba, Alessio Simone, Dennis Kasper, Niklas Rusche, Dominik Nerger, Sergen Mengenecioglu, Paul Krause, Paul Belde, und Kai Baumann, Trainer: Tobias Herrmann.

Bericht von Paul Belde und Alessio Simone.

VV Viqueens III stechen mit “Damen-Mixed”-Team in See

Sonntag, 17.09.2023: Bezirksklasse Braunschweig Süd (Frauen).
Vallstedt Vechelde Vikings III – MTV Stederdorf 1:3 / 71:98 (13:25 9:25 25:22 24:26).
Vallstedt Vechelde Vikings III – VG Ilsede 3:2 / 106:94 (25:17 22:25 19:25 25:22 15:5).

Im erste Spiel der Session kämpfte die 3. Damen zu Hause in Vallstedt. Das erste Spiel verloren wir gegen Stederdorf mit 1:3. Trotz der Führung zwischendurch konnten wir uns nicht behaupten. Im Spiel darauf gehen Ilsede gewannen wir hingegen mit 3:2. Nach einer Tiefphase haben wir uns wieder hoch gekämpft und gewannen die letzten beiden Sätze. Den fünften Satz konnten wir sogar mit einer Differenz von zehn Punkten für uns entscheiden. Jedoch war dieses Spiel nur realisierbar aufgrund von vielen Aushilfen aus anderen Mannschaften, da unser Team wegen Verletzungen und Auslandsaufenthalten etwas dünner geworden ist. Aus dem Grund wollen wir uns bei allen bedanken, die zu den beiden tollen Spielen beigetragen haben. Das Zusammenspiel und auch die Absprachen auf dem Feld haben für den Großen Mix aus Spielern, welche noch nie zusammen gespielt haben, erstaunlich gut funktioniert. Hoffentlich konnte auch die Jugend profitieren, die in jedem Satz viele Spielanteile für sich ergattern konnten. Danke auch an alle Zuschauer, welche uns durch ihr Anfeuern unterstützten.

Es spielten für die VV Vikings III: Laura Renz, Klara Grefe, Hermine Schlieker, Jody Buchbinder, Marion Stein, Rianne Schumacher, Julia Kowalski, Julia Jasiewicz, Jette Klenke, Victoria Vogel und Jennifer Ludwig, Trainer Chris-Nico Koch

Bericht von Hermine Schlieker.

Vikings laden zum Vorbereitungsturnier des MTV Vechelde ein

Bereits zum 44. Mal treffen sich am 19./20. und am 26./27. August Volleyballerinnen und Volleyballer aus ganz Deutschland zu unseren Vorbereitungsturnieren. Dabei sind zwei Dinge anders als in den vergangenen Jahren:

Das Starterfeld war ziemlich frühzeitig voll, und zwar für beide Veranstaltungen. Bei den vergangenen Ausgaben konnten wir zwar bei der unteren Leistungsklasse immer auf volle Hallen blicken, bei der oberen Leistungsklasse war das Teilnehmerfeld häufig eher dünn – so dünn, dass wir uns letztes Jahr auf insgesamt vier Felder beschränken konnten, statt der sechs, die wir üblicherweise aufbauen. Dieses Jahr sind wir tatsächlich an beiden Wochenenden ausgebucht und dürfen neben einer Reihe von Teams aus der näheren und ferneren Umgebung auch Mannschaften aus Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen begrüßen. Das zeugt von der – auch überregionalen – Bedeutung, die unsere Turniere innerhalb der Volleyballszene über die Jahre entwickelt haben.

Nachdem uns speziell im vergangenen Jahr von Spielerinnen und Spielern zunehmend die Frage erreichte, ob wir außer den Salaten noch etwas vegetarisches/veganes anbieten könnten, haben wir uns dazu entschlossen, dem fast schon legendären Chili con carne eine vegane Variante zur Seite zu stellen. Daneben wird es natürlich weiterhin wie üblich Steaks und Bratwurst vom Grill geben, genauso wie Kaffee und Kuchen für die, die es etwas süßer mögen. So sollte jede und jeder hinsichtlich der Verpflegung bei uns fündig werden.

Ansonsten bleibt getreu dem Motto „Never change a running system“ alles beim Alten. Wir empfangen also insgesamt 64 Mannschaften, hoffen auf viele spannende und vor allem verletzungsfreie Spiele und freuen uns neben allem Sportlichen natürlich wie immer auf eine hoffentlich gelungene Player’s Party an den beiden Samstagen.

Zuschauer sind nach der Rückkehr zum Normalbetrieb im letzten Jahr gerne gesehen und für die Verpflegung bei eurem Aufenthalt bei uns ist wie schon beschrieben ebenfalls ausreichend gesorgt.

Verbandsliga 3, Spieltag 05.03. 

Niederlage bei den Viqueens.

TSV Giesen Grizzlys : VVVikings  0:3 (27:25, 25:15, 25:23)

Mit dem Wissen, den Aufstieg beim Punktspiel fest machen zu können, reisten die Viqueens nach Giesen. 

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, brachten die Mädels der ersten Damen eine solide Leistung auf das Spielfeld. Solide ist allerdings bei weitem nichts ausreichend. Giesen schaffte es mit druckvollen Aufschlägen die Annahme der Viqueens ins Wanken zu bringen. Es war schwierig einen Spielaufbau zu generieren und starke Angriffe durchzubringen.  

Wirklich Druck hatte nur Sarah in ihren Aufschlägen, die die Grizzlys zwischendurch ein wenig ins Laufen bringen konnte. Doch diesen Vorsprung konnten wir nicht ins Ziel bringen. 

Im zweiten Satz sollte einfach gar nichts funktionieren. Die Abwehr der Giesener Mädels, hatte sich auf uns eingestellt und auch bei längeren Ballwechseln, hatten wir leider immer das Nachsehen.

Die verloren gegangene Stimmung flammte im dritten Satz wieder auf. Es wurde gekämpft, kein Ball wurde verloren gegeben. Doch auch hier verloren wir den Vorsprung auf den letzten Metern. 

Dies war ein Spieltag, den wir uns so nicht vorgestellt hatten. Doch auch hier, können wir postiv aus der Sache herausgehen, denn uns wurden unsere Schwächen aufgezeigt, an denen wir jetzt die nächsten 2 Wochen verstärkt arbeiten werden, um den noch möglichen Aufstieg am 25.03. gegen Südharz perfekt machen zu können.

Der letzter Heimspieltag für die Vikqueens

Der letzter Heimspieltag für die Vikqueens – und zu Gast waren der MTV Bad Pyrmont und der MTV Salzgitter.

Der Start gegen den Tabellen Fünften Bad Pyrmont verlief alles anderen als rund. Schon bevor das Spiel überhaupt losging, hatte der VVV 2 ½ Verletzungen zu verzeichnen. Svenja Cramme (Libera) verletzte sich am Rücken, Marion Stein machte eine wiederholte Wadenverletzung zu schaffen und Julia Jasewiecz hatte Sprunggelenksprobleme. Zumindest letztere konnten dank unseres Spieler-Physio-Talents Elena Brem wieder fit gemacht werden. Zudem wurde Vivien Wagner spontan zur Libera ernannt.

Trotz des leicht dezimierten Kaders konnten die Vikqueens den ersten Satz klar mit 25:7 für sich entscheiden. Hier passte einfach alles: sehr gute Aufschläge, gut Abwehr-, Zuspiel und Angriffsleistung machten den ersten Satz möglich. Die folgenden 2 Sätzen verliefen nicht ganz so klar, hier schlichen sich ein paar Eigenfehler ein und die Konzentration konnte nicht durchgehend hochgehalten werden. Dennoch hatte man nie das Gefühl, der Sieg sei gefährdet. Mit 25:20 und 25:17 konnten wir auch die nächsten beiden Sätze für uns entscheiden.

Im 2. Spiel sah es da schon etwas anders aus. Der Tabellenletzte MTV Salzgitter glänzte mal wieder mit seiner starken Abwehrleistung und hat es den Vikingerinnen alles andere als leicht gemacht. So ging der erste Satz trotz einer kämpferischen Aufholjagd am Ende an den MTV (23:25). Immer wieder konnte uns insbesondere die Zuspielerin des MTVs mit perfekt angegriffenen 2. Bällen überraschen. Das wollten wir so natürlich nicht auf uns sitzen lassen und habe nochmal alle möglichen Kräfte mobilisiert. Mit einer konzentrierteren Mannschaftsleistung konnten die Viqueens Satz 2 (25:20) und 3 (25:17) für sich entscheiden. Whoop whoop!

Am Ende haben die Aufschläge von Isabelle Wenck, die starke Block- und Angriffsleistung von Elena Brem sowie der motivierende Trommelgesang von Mirka Liskova viel dazu beigetragen, dass trotz leichter Ermüdung, der 4. Satz und damit das Spiel an den VVV ging.

 Two to go!

TC Hameln : VV Vikings 2:3

TC Hameln : VV Vikings 2:3 (25:18; 26:24; 21:25; 9:25; 13:15) 

Mit Kampfgeist zum Sieg

Nach einem Rückstand von 0:2 Sätzen kämpften wir uns zurück ins Spiel. Wir stimmten in die Fangesänge der gegnerischen Fans ein und motivierten uns sodass wir Satz 3, 4 und 5 holten. 

Die sehr lautstarke Unterstützung der Hamelner Mädels machte uns zu schaffen und nichts wollte klappen. Viele Eigenfehler und der starke Aufschlag brachten uns aus dem Konzept. Wir konnten unser Spiel nicht aufbauen und so verloren wir die ersten beiden Sätze. Am Ende des zweiten Satzes machte es langsam klick, dennoch mussten wir uns 26:24 geschlagen geben. 

Der dritte Satz war bis zur Crunchtime ausgeglichen. Wir konnten uns am Ende durchsetzen und gewannen den Satz 25:21.

Der vierte Satz war geprägt von Aufschlagserien von Inna Schweda und es klappte einfach alles. Mit viel Spielfreude konnten wir diesmal auch die langen Rallyes für uns entscheiden. Im fünften Satz machten sich die heimischen Fans wieder bemerkbar und die Mädels des TC Hameln zeigten wieder was sie drauf haben. Der Aufschlag wechselte hin und her sodass wir letztendlich bei 13:13 uns ein Herz fassten und mit zwei Punkten in Folge den Sack zu machten.

Die geschlossene Mannschaftsleistung zeigte uns, dass wir einfach alles schaffen können. Alle Spielerinnen die von der Bank ins Spiel kamen machten einen super Job und konnten mit ihren frischen Ideen den ein oder anderen Punkt machen.

 Vorbericht zum Auswärtsspiel unserer 2. Herren

Ein wichtiges Auswärtsspiel steht für die Reserve der VV Vikings in der Oberliga der Herren an. Der Tabellenletzte gastiert am Samstag beim TK Hannover II, der seinerseits nur zwei Plätze über den Vikings steht. An das Hinspiel haben die Gäste gute Erinnerungen, konnte man doch beim Heimspieltag Ende November unter anderem gegen den TKH einen von bislang zwei Saisonsiegen einfahren. Dementsprechend werden die Hannoveraner hochmotiviert sein, Revanche zu nehmen.

Personell sieht es gut aus bei den Wikingern. Zwar fehlen mit Christian Bodenstein, Christoph Rostowski, Karsten Loock, Keven Schulze und Thomas Junge gleich fünf Spieler aus dem Spielerstamm. Trotzdem kann Trainer Janusz Tomaszewski auf einen vollen Kader zurück greifen.

Gespielt wird am Samstag gegen 15 Uhr in der TKH-Halle in Hannover.

VV Vikings II – USC Braunschweig II 1:3

VV Vikings II – USC Braunschweig II 1:3 (15:25, 25:21, 17:25, 27:29), VV Vikings II – Grasdorf/Rethen Volleys 0:3 (21:25, 15:25, 22:25)

Eigentlich hatten sich die Vikings vorgenommen, den Trend vom vergangenen Heimspieltag vor zwei Wochen fortzusetzen und mit den nächsten Punkten auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Oberliga einen versöhnlichen Jahresabschluss zu feiern. Dabei konnte Janusz Tomaszewski auf einen fast vollen Kader zurück greifen, lediglich Nils Schneider und Thomas Junge fehlten krankheitsbedingt. Es kam leider ganz anders. Gegen die USC-Reserve reichte es immerhin noch zu einem Satzgewinn, im abschließenden Spiel gegen die Grasdorf/Rethen Volleys war dann leider gar nichts zu holen.

Dabei agierten die Gastgeber spielerisch eigentlich auf Augenhöhe, einzig mit der exorbitant hohen Fehlerquote machten sie sich das Leben selbst schwer. So konnte man den ersten Satz gegen die Braunschweiger bis zum 9:11 relativ ausgeglichen gestalten. Danach nahm das Unglück jedoch seinen Lauf, aus zwei Punkten Rückstand wurde innerhalb kürzester Zeit ein 11:19, und damit war der Auftakt im Grunde schon gelaufen.

Das es auch anders geht, zeigte einmal mehr der zweite Durchgang. Hier zeigten die Wikinger eine solide Leistung und ließen die Gäste nicht so recht zu Entfaltung kommen. Entsprechend fiel dann auch das Ergebnis aus, mit 25:21 nicht überragend, aber eben solide und dabei auch verdient. Und dann schien wieder jemand den Schalter umgelegt zu haben. In Satz 3 lief nicht viel zusammen, deutlich konnte sich der USC durchsetzen, ohne dabei selbst wirklich zu glänzen.

Nun war also der Tie-Break das Ziel, und dem Grunde nach sah es gar nicht so schlecht aus. Nach starkem Beginn lag man immer 4, 5 Punkte in Front. Beim Stand von 23:19 deutete alles auf den Entscheidungssatz hin. Selbst beim Stand von 24:22 hatte man noch alles in eigener Hand, und beim 26:25 konnte man nochmals einen Satzball für sich verbuchen. Indes, es reichte nicht. Mit 29:27 setzte sich der USC am Ende durch und nahm die drei Punkte mit nach Hause.

Gegen die Mannschaft aus dem Hannoveraner Umland sah es dann zu Beginn etwas freundlicher aus, die Vikings hatten das Spiel eigentlich im Griff, lagen bis zum 18:12 deutlich in Führung. Damit war es das dann aber leider auch. Die Gäste drehten das Spiel zum 20:18, und damit war nicht nur der Satz, sondern das Spiel auch schon gelaufen. Die Gastgeber fanden den Faden, den sie verloren hatten, zu keinem Zeitpunkt wieder, wehrten sich zwar nach Kräften, aber es half alles nichts. Völlig verdient stand letztlich ein glattes 0:3 zu Buche.

Die Vikingsreserve hat in den bisherigen Spielen gezeigt, dass sie spielerisch in der Oberliga mithalten kann. Das Problem steckt im Moment ganz offensichtlich vielmehr in den Köpfen. Sobald ein Gegner mal zwei, drei Punkte am Stück macht, scheint es, als sei der Stecker gezogen. Sich aus diesen Löchern zu befreien, daran muss die Mannschaft in den kommenden Wochen bis zum Auftakt im neuen Jahr arbeiten, dann wird es sicher am Ende auch mit dem Klassenerhalt klappen.

Die Vikings spielten mit: Fabian Schaper (Nr. 1), Björn Koepke (3), Christian Bodenstein (4), Raphael Herbst (6), Kay Schweda (9), Keven Schulze (10), Karsten Loock (11), Elias Messerschmidt (12), Jan Reichelt (14), Thomas Löhr (16), Andreas Wernicke (17)

Ein weiteren 3:0 Sieg

Ein weiteren 3:0 Sieg konnten die Viqueens am Wochenende gegen den MTV Salzgitter einfahren und somit sind sie weiterhin ungeschlagen. 

Der erste Satz startete jedoch sehr durchwachsen. Die Fehlerquote in den eigenen Reihen war ziemlich hoch, besonders bei den Aufschlägen und die Angriffe waren nicht so druckvoll wie in den vorangegangenen Spielen. Aber mit ihrem Block stoppte Kira so manchen Ball. Am Ende konnte der Satz mit 25:19 gewonnen werden.

Im 2. Satz drehte Salzgitter so richtig auf. Dass der MTV abwehrstark ist, wusste man bereits im Vorfeld, gepaart mit starken Aufschlägen rannten wir schnell einem 5:12 Rückstand hinterher. Eine Mischung aus harten Angriffen und gelegten Bällen, ließ ihren Vorsprung schmelzen, so dass dann auch der zweite Satz von den Viqueens gesichert werden konnte.

Zum dritten Satz kann man nur eins sagen: “Das Team war wach und Lena, geile Aufschlagserie!” Mit 18 Aufschlägen von ihr in Folge, wurde der Sieg klar gemacht! “Wir haben Lena und ihr nicht!”

Einen guten Einstand hatten auch Isabelle als Zuspielerin und Cordula, die kurzfristig für unsere erkrankte Svenja als Libera eingesprungen ist. 

An dieser Stelle wünschen wir Anika Duda vom MTV Salzgitter noch eine gute Besserung. Sie verletzte sich fast zeitgleich mit dem Schlusspfiff.

Vorbericht zum Heimspieltag unserer 2. Herren

Langsam wird es Zeit für den ersten Saisonsieg. Zwar konnte die Vikingsreserve im Grunde in allen Spielen der laufenden Saison zeigen, dass sie das Zeug für die Oberliga hat, münzte das aber leider noch nicht in Zählbares im Sinne von Siegen um. Das soll nun am Samstag anders werden, wenngleich das kein einfaches Unterfangen werden dürfte. Immerhin stellen sich mit dem Wolfenbütteler VC der aktuelle Tabellenzweite und mit dem Turn-Klubb zu Hannover II eine im Vorfeld als Favorit für den Staffelsieg gehandelte Mannschaft im Wikingerdorf vor.

Wolfenbüttel hat nach den ersten beiden verlorenen Spielen eine Serie von 5 Siegen hingelegt und sich damit vom Abstiegskandidaten zu einer echten Größe in dieser Saison gemausert und ist damit nicht zu unterschätzen. Der TKH ist nach gutem Saisonstart teilweise etwas ins Straucheln geraten, musste zuletzt erheblich ersatzgeschwächt eine krachende 0:3-Niederlage beim Tabellenführer ASC Göttingen quittieren. Insofern muss man damit rechnen, dass die Mannschaft sich bei den Vikings dafür rehabilitieren möchte. In jedem Fall sind zwei engagiert zu Werke gehende Gegner zu erwarten.

Das ist für die Gastgeber Grund genug, vor allem erstmal auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu schauen. Spielerisch sah das in der gesamten Saison bislang überwiegend gut aus, was das Team um Trainer Janusz Tomaszewski auf das Spielfeld gebracht hat. Allein, diese Leistung in einem Spiel über 3 Sätze konstant abzurufen, ist bislang leider nicht gelungen. Das Hauptaugenmerk wird also darauf liegen, diese Phasen und die kleinen Unkonzentriertheiten abzustellen, die zu den bisherigen Ergebnissen geführt haben und vor allem auch konditionell über die Runden zu kommen.

Personell können die Vikings dabei fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Christoph Rostowski ist beruflich verhindert und fällt damit für den Heimspieltag aus.